Im ersten Teil haben wir gezeigt, dass まま einen Zustand, eine Eigenschaft oder eine Situation als „so, wie es ist“ betrachtet. Außerdem haben wir gesehen, dass bei der Verwendung als Konjunktionspartikel das Hauptsatzsubjekt normalerweise das Subjekt des Nebensatzes impliziert. Mit diesen beiden Beobachtungen können wir nun die weiteren Verwendungen untersuchen.
Dies ist eine weitere Materialsammlung. Ich habe mir etwas Gedanken über das japanische Zeiten-System gemacht. Zum Vergleich mit den Systemen andere Sprachen greift man oft auf die TAME- oder TAMED-Systematik zurück.
TAME steht für Tense, Aspect, Mood, Evidentiality. D für Diathesis (grammatical voice). Im Japanischen kommen aber wenigstens noch Benefactivity und Politeness als eigenständige Kategorien hinzu.
Ursprünglich dachte ich, まま ist ein recht einfacher Grammatikpunkt. Eines dieser funktionalen Nomen (形式名詞), das als Konjunktionspartikel eingesetzt wird. Aber als ich mich tiefer damit befasste, merkte ich, dass das so nicht stimmt.
Diesmal werden wir uns mit 〜てしまう bzw. der umgangssprachlichen Kurzform 〜ちゃう befassen. Normalerweise wird diese Konstruktion mit einer ganzen Reihe von Bedeutungen eingeführt: vollständig erledigen, leider machen, aus Versehen tun, bedauern, überrascht sein und so weiter. Das Problem dabei: Man bekommt schnell den Eindruck, als müsse man mehrere verschiedene Grammatiken lernen.
Im letzten Teil haben wir die Grundlage für ein Theatermodell gelegt mit dem Ziel, die Informationsstruktur eines japanischen Satzes zu erklären. Nun nähern wir uns langsam aber sicher dem Finale dieser Artikel-Serie. Dafür müssen wir noch ein Element einführen, das uns bisher noch fehlte: den Kontrast.
Dieser Artikel ist eine Materialsammlung für spätere Zwecke. Ich habe hier versucht, die verschiedenen semantischen Rollen der Kasuspartikel に aufzulisten. Diese lassen sich in 3 Hauptkategorien unterteilen.
Es wird mal wieder Zeit für ein bisschen Grundlagen. Diesmal nehme ich mir das Thema Vergleiche vor. Als Standardvergleichspartikel lernt man normalerweise als erstes より kennen, üblicherweise in Sätzen wie:
東京は大阪より大きいです。
Tokyo ist größer als Osaka.
Doch wie funktionieren diese Bausteine eigentlich im Detail, wenn man unter die Haube schaut?
Im ersten Teil dieser Serie befassten wir uns ausgiebig mit Thema und Kommentar. Im zweiten Teil nahmen wir das Subjekt unter die Lupe und betrachteten dabei die verschiedenen semantischen Rollen, die es einnehmen kann. Am Ende des zweiten Teils stand die Erkenntnis, dass die Bezeichnung „Subjekt“ für den が-Fall im Wesentlichen eine pragmatische Definition ist, weil das mit が geschmückte Nomen sehr viele Eigenschaften von dem hat, was in vielen Sprachen als Subjekt bezeichnet wird.
Um die verschiedenen Begriffe anschaulich zu halten, verglichen wir sie mit Elementen des Theaters. In diesem Teil nehmen wir diese Elemente auf, um daraus ein Modell zu entwickeln, mit dem wir dann die Wahl von は oder が intuitiver erklären können.
In dem Artikel Das は-が-Dilemma haben wir das Konzept von Thema und Kommentar kennen gelernt und uns ausgiebig mit der Frage beschäftigt, warum es oft so wirkt, als würde は das Subjekt markieren. Nachdem wir jetzt hoffentlich eine recht gute Vorstellung davon haben, was das Thema ist, werden wir uns diesmal intensiver mit dem Subjekt beschäftigen.
Auch hier die Warnung: Es wird wieder sehr Theorie-lastig mit vielen neue Fachbegriffen. Deshalb möchte ich einen von mir geschätzten YouTuber zitieren: "Schnappt euch ein Heißgetränk, und ab geht die wilde Reise..."
Das japanische な gehört zu den unscheinbaren Formen der Sprache, aber es hat erstaunlich viele Funktionen. Je nach Kontext kann es verbieten, auffordern, Gefühle ausdrücken, Nomen modifizieren oder einfach nur „Hey“ bedeuten.
Have you ever been studying Japanese honorifics (Keigo) and felt like your brain was short-circuiting? You meticulously memorize a polite verb form from your textbook, use it in a real conversation, and suddenly hit a wall of awkward silence.
The problem usually isn’t the grammar itself. The problem is that we try to process Japanese through a Western cultural lens. In English, we treat politeness as a constant: “I respect John, so I’m going to use my polite voice with him no matter what.” In Japanese, however, language is not a static label. It’s a relationship thermostat that you have to adjust constantly. And the secret to spinning that dial correctly lies in a concept you already intuitively understand if you’ve ever watched a football game: Uchi (内 - Inside the Circle) and Soto (外 - Outside the Circle).
🎯 Goal: Today you’ll learn how to speak respectfully about someone who ranks above you. You use respectful language when referring to teachers, supervisors, clients, or anyone in a higher position — but never for yourself.
I’ve been wondering if there isn’t a fundamental problem with the way keigo is taught. Normally, you don’t start learning keigo until the N3 level. But in my opinion, that’s far too late.
So I wrote a series of articles called ‘5 Minutes of Keigo’. The goal is to explain the basics of Keigo at N5 level in small, bite-sized chunks.
This series is a translation from my German "5 Minuten Keigo" series using machine translation.